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6Glasses1Bottle richtet den Blick auf Geisenheim – und startet in die nächste Entwicklungsphase

Folge 19 des studentischen Weintalks stellt am 15. November 2026 die Hochschule Geisenheim und das Fundraisingprojekt „Krähennest“ in den Mittelpunkt


Geisenheim, 29. Juli 2026. Nach medialen Reisen durch Weinregionen, Metropolen und Genusswelten von Rheingau, Pfalz und Baden über Berlin, Kalifornien, Südtirol, Portugal und Wien bis an die Mosel und nach Sylt kehrt „6Glasses1Bottle – der Weintalk“ zu seinem Ausgangspunkt zurück: nach Geisenheim. Am Sonntag, 15. November 2026, steht ab 18:00 Uhr erstmals der Hochschulstandort selbst im Mittelpunkt der Sendung.



Unter dem Titel „GEISENHEIM“ geht es um die Menschen, Ideen und Projekte, die den besonderen Charakter der Hochschule prägen. Die Hochschule Geisenheim verbindet wissenschaftliche Exzellenz mit praxisnaher Lehre, internationaler Vernetzung und einer engen Zusammenarbeit mit Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft. Exemplarisch dafür steht das studentische Weinbergs- und Fundraisingprojekt „Krähennest“, das zum inhaltlichen und vinophilen Mittelpunkt des Abends wird.


Prominente Gäste zwischen Wissenschaft, Kultur und Genuss


Moderator Martin Seidler begrüßt im Geisenheimer Unikeller fünf Persönlichkeiten mit ganz unterschiedlichen Verbindungen zum Standort: den Stand-up-Comedian und Stimmenparodisten Thorsten Bär, den französischen Koch und Unternehmer Sébastien Loison, den Fernsehjournalisten, Dokumentarfilmer und „Terra X“-Produzenten Martin Papirowski, den langjährigen Hochschulpräsidenten und Klimaforscher Prof. Dr. Hans Reiner Schultz sowie die Journalistin, Oenologin und designierte Präsidentin der Geisenheim Alumni Association Karin Eymael.


Gemeinsam sprechen sie über Wissenschaft und Weinbau, persönliche Lebenswege, die Bedeutung von Herkunft und Heimat sowie darüber, wie Hochschulen ihre Kompetenzen verständlich und emotional in die Gesellschaft tragen können. Für humorvolle Perspektiven sorgt Thorsten Bär, während Martin Papirowski seine Erfahrung in der filmischen Vermittlung komplexer wissenschaftlicher und historischer Themen einbringt.


Im Zentrum des Tisches steht eine Magnumflasche des Geisenheimer Krähennest-Rieslings aus dem Weingut der Hochschule Geisenheim. Sie wird an diesem Abend weit mehr sein als die namensgebende „Bottle“: Sie verkörpert die Verbindung von Lehre, Wissenschaft, Biodiversität, Kulturlandschaft und gesellschaftlichem Engagement.


Das Krähennest: ein Weinberg als Lern- und Zukunftsort


Das Krähennest liegt auf historischen Terrassen im Rüdesheimer Berg. Die rund 2.800 Quadratmeter große Fläche umfasst 14 Terrassen und ist die letzte erhaltene Terrassenfläche im Kern dieses renommierten Weinbauareals. Nach fast 80 Jahren Brache wurde sie ab 2005 rekultiviert; die ersten Terrassen wurden 2006 neu bepflanzt. Von Beginn an waren Studierende in die Entwicklung und Bewirtschaftung eingebunden.


Auf der Fläche wachsen unterschiedliche Rieslingklone auf verschiedenen Rebunterlagen. Ein großer Teil der Fläche dient ausdrücklich der Biodiversität. Historische Trockenmauern, seltene Pflanzen- und Tierarten sowie eine während der Rekultivierung entdeckte alte Rebe der Sorte Gelber Orleans machen das Krähennest zu einem außergewöhnlichen Lehr- und Forschungsort.


Das Projekt vermittelt Studierenden praxisnah, wie biologischer Weinbau, Klimaanpassung, Landschaftspflege und der Schutz historischer Kulturlandschaften zusammengedacht werden können. Zugleich zeigt es, welchen ökologischen, kulturellen und gesellschaftlichen Wert selbst eine vergleichsweise kleine Weinbergsfläche entwickeln kann.


Vom QSL-Projekt zum strategischen Hochschulformat


„6Glasses1Bottle“ entstand im Wintersemester 2020/21 während der Corona-Pandemie. Ausgangspunkt war eine ebenso einfache wie wirkungsvolle Idee: Eine Flasche Wein und sechs Gläser markieren entweder den damals notwendigen Abstand – oder schaffen einen Tisch für sechs Menschen und ein gutes Gespräch. Die Pilotfolge wurde am 25. Januar 2021 live aus dem Geisenheimer Unikeller übertragen und erreichte unter anderem durch die Mitwirkung von Günther Jauch eine große Streaming-Gemeinde.


Seitdem entwickelte sich das ursprüngliche Semesterprojekt zu einem hybriden Medienformat der Hochschule. Studierende recherchieren Themen, entwickeln redaktionelle Inhalte, betreuen Gäste und wirken bei Organisation, Kommunikation und Produktion mit. Damit erwerben sie praktische Kompetenzen in Storytelling, Medienarbeit, Veranstaltungsmanagement und digitaler Kommunikation. Das Format wurde zudem mit dem „Goldenen Wingertsknorzen“ als herausragendes studentisches Medienprojekt ausgezeichnet.


Die Sendung „GEISENHEIM“ markiert nun den Abschluss der bisherigen eigenständigen QSL-geförderten Projektphase. Zugleich soll sie den Ausgangspunkt für eine nachhaltige Weiterentwicklung bilden: „6Glasses1Bottle“ soll künftig als Format der Stabsabteilung Strategische Hochschulbeziehungen, Alumni und Fundraising fortgeführt und noch stärker für Wissenschaftskommunikation, Netzwerkpflege und Fundraising eingesetzt werden.


„Wir beenden nicht das Format, sondern öffnen ein neues Kapitel. 6Glasses1Bottle hat gezeigt, dass Wissenschaftskommunikation dann besonders wirksam wird, wenn sie Menschen, Orte und persönliche Geschichten miteinander verbindet. Künftig möchten wir dieses Potenzial gezielt nutzen, um Alumni, Unternehmen, Persönlichkeiten und Fördernde für konkrete Zukunftsprojekte unserer Hochschule zu gewinnen“, erklärt Robert Lönarz, Leiter der Stabsabteilung Strategische Hochschulbeziehungen, Alumni und Fundraising und Initiator des Formats.


Fundraising für Lehre, Biodiversität und Kulturlandschaft


Das Krähennest soll dabei zum ersten zentralen Fundraisingprojekt der neuen Formatphase werden. Denkbar sind Patenschaften für einzelne Terrassen oder Trockenmauerabschnitte, Erlebnisangebote für Fördernde, Führungen und Workshops, Alumni-Aktivitäten sowie eine öffentlichkeitswirksame Crowdfunding-Kampagne. Die eingeworbenen Mittel sollen zur langfristigen Sicherung des Weinbergs, zur Pflege der historischen Kulturlandschaft und zur Unterstützung der praxisnahen studentischen Ausbildung beitragen.


Damit verbindet die Sendung „GEISENHEIM“ Rückblick und Aufbruch: Sie würdigt ein erfolgreiches studentisches Medienprojekt und entwickelt es zugleich zu einem Instrument strategischer Hochschulbeziehungen weiter. Aus digitaler Lehre wird langfristiger Dialog, aus einem Wein wird ein Botschafter und aus einer Sendung entsteht eine Plattform für Menschen, die gemeinsam Zukunft gestalten möchten.


Livestream und Backstage-Club


Die Sendung wird am Sonntag, 15. November 2026, um 18:00 Uhr live übertragen. Zuschauerinnen und Zuschauer können den Weintalk über die Website von 6Glasses1Bottle verfolgen.


Informationen zur Sendung und zu den Gästen:


Eine begrenzte Zahl von Gästen kann die Produktion im Backstage-Club der Hochschule Geisenheim vor Ort verfolgen. Das Angebot umfasst Public Viewing, Weinverkostung und die Möglichkeit, nach der Sendung mit Gästen, Redaktion und Projektpartnern ins Gespräch zu kommen.


Über 6Glasses1Bottle


„6Glasses1Bottle – der Weintalk“ ist ein hybrides Medienformat der Hochschule Geisenheim mit Studierenden verschiedener Studiengänge. In jeder Folge treffen Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Wein, Kultur und Gesellschaft aufeinander. Moderiert wird die Sendung von Martin Seidler. Feste Bestandteile sind Beiträge des Weinautors Stuart Pigott und die künstlerische Begleitung durch Michael Apitz. Wein ist dabei nicht alleiniger Gesprächsgegenstand, sondern Ausgangspunkt für Diskussionen über Nachhaltigkeit, Innovation, Unternehmertum und gesellschaftliche Entwicklungen.


Projektkontakt


Hochschule Geisenheim University

Stabsabteilung Strategische Hochschulbeziehungen, Alumni und Fundraising

Dipl.-Ing. (FH) Robert Lönarz

Von-Lade-Straße 1

65366 Geisenheim

Telefon: +49 6722 502-701

 
 
 

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Ein Projekt der VEG - Geisenheim Alumni Association e. V. mit Studierenden der Hochschule Geisenheim University! Die Hochschule stellt von 2024 bis 2027 Mittel zur Verbesserung der Qualität der Studienbedingungen und der Lehre (QSL) zur Verfügung.
 

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